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von Mr. E-Watt am 18.Sep 2009 23:57
...... und herzlich willkommen im Club der "Freunde, die gerne etwas sportlicher Musik- und Filmtöne zu Hause hören". Der M11000 ist ja eine ganz schöne Wuchtbrumme!
Wie bereits gesagt, ist es hier etwas leiser geworden. Das nun auch noch die Subwoofer leiser werden, das geht jetzt aber eindeutig zu weit! ;-)
Um zu testen, was am Ende beim Sub wirklich rauskommt, wäre ein digitales Schalldruckmessgerät am besten. Das gibt es beispielsweise bei Conrad Electronic mit ausreichender Genauigkeit für rund 100 EUR.
Um die Leistung zu messen, ohne das Teil aufzuschrauben, gäbe es auch noch eine recht kostengünstige Möglichkeit. Ein Energieverbrauchs-Messer, der schon für rund 10 EUR zu erhalten ist. Einfach zwischen den Netzstecker und der Netzdose anschließen. Dann mit einem 50Hz-Sinus-Testsignal den Sub befeuern. Wenn es sich um eine AB-Endstufe (nicht digital) handelt, sollte der Wirkungsgrad bei rund 50-70% liegen. Die angegebenen 700 Watt RMS sollten also einen Energiebedarf von rund 1200 Watt Eingangsleistung besitzen (eine Sicherung zwischen 6 und 7 Ampere sollte auf der Sub-Rückseite angegeben sein). Der Nachteil dieser indirekten Leistungsmessung ist jedoch, dass über 1000 Watt Eingangsleistung nicht automatisch auch "hörbare" 700 Watt Ausgangsleistung bedeuten. Wenn jedoch auch bei Vollaussteuerung der Leistungsmesser nicht mehr als 100 Watt bis zu Abschaltung anzeigt, dann liegt hier umgekehrt aber auf jeden Fall ein Problem vor.
Wenn der Sub unterschiedlich klingt, könnte dies auch am Receiver liegen. Heutzutage gibt es da ja fast unendlich viele Möglichkeiten, den Frequenzgang zu verbiegen (Lautsprecher-Setup, Equalizing, Bass-Boost usw. ...) . Bei meinem Denon ist es zudem ein großer Unterschied, ob man eine Dolby Digital oder eine DTS Signalquelle anlegt.
MfG,
Mr. E-Watt
P. S.: Eine weitere – und recht schöne – Art des Testens wäre übrigens auch der selbstgehörte Vergleich mit einem baugleichen Gerät, dass man sich vom freundlichen Direktversender kostenlos zum Probehören schicken lässt. Wenn dann beide Subs korrekt funktionieren, sollte dies ganz wortwörtlich ein "atemberaubendes" Erlebnis bieten. Vielleicht behält man den zweiten Sub dann auch lieber gleich. Ich habe mich zumindest noch nie von einer Verdopplung wieder trennen können – höchstens zu Testzwecken. Das ist dann aber fast so wie hören einmal mit und einmal ohne Spass.
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